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Vom Eismann zu den Eismaschinengeräten

Auch der Eismann gehört zu den Berufen, die heute mehr oder weniger nicht mehr in der einstigen Form existieren. Früher war der Eismann eher der Spediteur von Natureis und einige Zeit später auch von fabrikmäßig hergestelltem Stangeneis.
Vor der Erfindung des elektrischen Stromes gab es zur Kühlung von Speisen und Lebensmitteln die Eisschränke und besondere Kühlkisten.
Je nach Einkommen der Käufer wurde das Eis in regelmäßigen Abständen vom Eismann an die Haushalte ausgeliefert.
Aber nicht nur in den Privathaushalten fand das Stangeneis seinen Einsatz. Auch in der Gastronomie, Milchhandlungen oder in den kleinen Ladengeschäften wurde es verwendet wie z. B. in der Kühlung von Getränken oder der Einsatz im Bierkeller. Bis in die späten 1960er Jahre wurde diese Verwendung beibehalten, bevor dann die elektrischen Großkühler Einsatz fanden.
Transportiert wurde das Stangeneis vom Eismann zwischen dem Eiskeller oder der Eisfabrik bis zum Abnehmer mit dem damals üblichen Pferdewagen. Als persönlichen Schutz trug er den Lederschulterschutz und zum Anheben der Eisblöcke wurde der nötige Eispickel eingesetzt. Dieser wurde auch zur Teilung der großen Eisblöcke benutzt, um die vom Käufer benötigten Eisblockgrößen herzustellen. Je nach Größe des Eisschrankes wurde das Eis in die entsprechende Größe gebracht.
Heute wird der Begriff „Eismann“ noch für die fahrenden Eisverkäufer von Speiseeis verwendet, generell während der Sommerhauptsaison; vor allen Dingen in Gegenden, in denen mit dem Verzehr des Speiseeises zu rechnen ist wie an Strandabschnitten, vor Freibädern oder gebuchte Events wie bei großen Firmenfeiern. Der Einsatz wie früher in den privaten Wohnstraßen eher nicht mehr, da sich der Umsatz kaum mehr lohnt. Die Kunden kaufen ihr Eis entweder in den Discountern und lagern es dann in ihren Tiefkühltruhen oder stellen es teilweise selbst her.
Der Eismann bzw. Eishändler war nicht immer nur der Verkäufer sondern manchmal betrieb er auch den Eiskeller oder auch größere Eishäuser. Wenn er nicht selbst mit seiner Ware unterwegs war ließ er das Eis durch seine Knechte ausliefern sodass daraus dann der eigenständige Beruf des Eismannes wurde. Die Auslieferung erfolgte in den sehr frühen Morgenstunden, weil das Eis naturgemäß gegenüber den Tagestemperaturen sehr empfindlich war.
Die normale Eisstange war genormt – ca. 1 Meter lang und 15 x 15 im Profil. Somit war des möglich, die Eisstangen nach Bedarf zu transportieren und bei Einsatz in den jeweiligen Haushalten – privat oder geschäftlich – anzupassen.
Nachdem dann die Kühlgeräte modern wurden und in Massenproduktion ging wurde dieser Beruf unrentabel und starb aus.

Natureis
Was versteht man unter dem Begriff Natureis? Natureis ist die Entstehung des Eises ohne den Eingriff des Menschen, entstehend durch die natürliche Witterung durch Regen, Schnee und Frost.
Vor der Erfindung der Kühlgeräte wurde das Natureis im Winter von Süßwassergewässern gebrochen und in den erwähnten Eiskellern bzw. Eishäusern gelagert. In den Großstädten gab es dann auch sogenannte Eiswerke, die das Eis ganzjährig einlagern konnten und dann in der geforderten Menge von den Eismännern an die Kunden auslieferten.
Da die Wasserqualität eine enorm wichtige Eigenschaft des Natureises darstellt ist es aus heutiger Sicht kaum mehr zu realisieren, da die Umweltverschmutzung eine sehr große und wichtige Einflussnahme auf die Reinheit des Wassereises hat. Aufgrund der Neuorientierung des Menschen in der heutigen Zeit im Bezug auf Natur- und Artenschutz gibt es Projekte, die versuchen, die Reinheit des Wassers zurückzuerhalten bzw. so zu fördern, dass nicht noch mehr Verschmutzungen in den Gewässern erfolgt.
Wasser aus schnell fließenden Gewässern wie Flüsse und Bäche war und ist aus Sicht der Reinheit demzufolge dem Wasser aus stehenden Gewässern vorzuziehen.

Kühlgeräte/Kältemaschinen/Kunsteis
Die Kühlgeräte bzw. anfänglich die Kältemaschinen und elektrischen Antriebe waren dann der Anfang vom Ende für diese Art der Kühlung durch Natureis.
Damit war es möglich, Kälte künstlich zu erzeugen, unabhängig von Zeit und Gebieten.
Dadurch entstanden dann auch neue Sportarten wie Eiskunstlauf etc. Diese wurden und werden auf den Kunsteisbahnen ausgeführt, die durch die Erstellung von sehr großen Mengen von Kunsteis möglich sind.

Eisschrank
Als Vorläufer des gebräuchlichen Kühlschrankes war als Anfangsgerät der Eisschrank. Dieser Begriff wird auch heute noch in der Umgangssprache verwendet.
Genau wie die Überlegungen der Häuserbauer bei der Planung von Vorratskammern, Speisekammern oder Vorratskellern wurde auch hier gründlich überlegt, wo sich der Aufbau des Eisschrankes lohnte. Der Platz sollte nicht nur kühl, sondern auch weit weg von den gefährlichen Kaminen und Herden stehen. Die Wärmezufuhr der Kaminen und Herde oder Öfen gefährdete zwangsläufig die Beständigkeit des Eises. Das bedeutete daher in der Regel, daß der Aufbau des Kühlschrankes an der Nordwand eines Gebäudes und somit weit entfernt von den schädlichen Wärmequellen aufgebaut werden musste, um das vorzeitige Auftauen des damals teuren Kühleises zu verhindern.
Es sollte durch diese überlegte Lagerung des Eises in diesen dafür geeigneten Lagerkellern verhindert werden, dass das Eis vorschnell schmelzte und gerade in den warmen Jahreszeiten bestmöglich zur Verfügung standen.
Vor dem Einsatz der neuen, elektrischen Kühlschränke in den Haushalten wurden Eisschränke benutzt, die zur Kühlung mehrere Kilogramm schwere Eisblöcke benötigt, die die Lebensmittel für eine begrenzte Zeit kühlten.
In späterer Zeit wurde diese Eisblöcke in den sogenannten Eisfabriken erstellt werden. Die Produktion erfolgte durch die Ammoniak-Kältemaschinen. Nach der Erstellung wurde es dann an die Kundschaft ausgeliefert.
In den vornehmen Häusern war es nicht gern gesehen, dass Lieferanten oder Personal den Haupteingang benutzen. So war es nicht unüblich, die Rückwände der Kühlgeräte direkt in die Hauswand einzulassen, sodass der Eismann die Lieferung des Eises direkt vornehmen konnte, ohne vorher in das Haus einzutreten.
Das Tauwasser, welches durch das Abtauen des Eises erfolgte musste täglich entsorgt werden. Dies geschah über einen kleinen Wasserhahn, der über einer kleine Schüssel unterhalb des Schrank hing. Dies wurde alles manuell getan.
Obwohl das Eis der Natur entnommen war sollte es nach schlechten Erfahrungswerten heraus nicht direkt mit den Lebensmitteln und Speisen in Kontakt kommen, denn durch die monatelange Lagerung und Entfernung des Lagerortes zum Einsatzort hatte das Lagereis Qualitätseinbußen.
Für die gehobenen Ansprüche der vermögenden Kundschaft wurde das Eis in Eisstücke, den Eiswürfeln geteilt. Somit konnten dann die entsprechenden Getränke gekühlt werden.
Scherbeneis
Eine weitere Verwendung der neu entdeckten Verwendung des Eises war auch der Einsatz wie z. B. in der Lebensmittelherstellung. Das hierfür verwendete Eis wird als Scherbeneis genannt und findet seinen Einsatz in der Herstellung von Wurstwaren oder Brotteigen.
In den Lebensmittelgeschäften wird das Scherbeneis als Unterlage für Frischfisch verwendet.Damit wird der Fisch oder auch die Meeresfrüchte sicher transportiert oder auch dem Auge gefällig präsentiert.
Speiseeisbereiter
Um ein leckeres Eis zu bereiten benötigt man für den Privathaushalt einen Speiseeisbereiter. Das sind dann komplette Geräte, die sofort nach Aufbau einsatzfähig sind. In verschiedenen Größen und Preisklassen finden diese Eisbereiter ihren Einzug in die Haushalte. Gerade Familien mit Kindern freuen sich über diese Erfindung. Für Geburtstagspartys oder auch im Sommer zaubern die Eltern damit schmackhafte und eigene Eiskreationen. Je nach Geschmack, Vorlieben oder auch für die allergiebewusste Herstellung.
Gerade für die Kinder steht leckeres, köstliches Eis ganz oben auf der Wunschliste. In verschiedenen Sorten und Zubereitungen schmeckt es das ganze Jahr hindurch.
Speiseeis
Speiseeis gehört zu den beliebtesten Speisen, egal ob aus Milch, Joghurt oder sonst zubereitet.
Aber nicht nur in der Neuzeit ist diese Leckerei äußerst beliebt. Sowohl die alten Römer als auch die Asiaten schätzten diese süße Speise bereits sehr.
Die Adligen, angeblich sogar Kaiser Nero, ließen sich das Gletscherei direkt über die Alpen in ihre Küchen liefern. Durch Boten, die nur dafür eigens im Stafettenlauf das kalte Gut besorgen mussten, verfeinert wurde das eiskalte Wasser dann durch Zugabe von z. B. Honig, Früchten,Sirup.
Auch der große Marco Polo berichtete in seinen vielen Reiseberichten über diese kühle Spezialität und soll angeblich sogar entsprechende Eisrezepte übermittelt haben.
Gegen 1530 wurde das jetzt uns bekannte Speiseeis erfunden, als das künstliche Kühlungsverfahren entwickelt wurde. Durch seine Weiterentwicklung gelang es schließlich, Ammoniak zu verflüssigen. Zugerechnet wird dies dem Entwickler Michael Faraday.
Um 1651 soll der Sizilianer Procopio Castelli in Paris die erste Gelateria eröffnet haben.
Geschichtliche Persönlichkeiten wie Katharina von Medici, Goethe, Ludwig XIV etc. waren begeisterte Genießer dieser Köstlichkeiten. Der Sonnenkönig erließt sogar um 1673 eine Speiseeissondersteuer.
Eismaschine
Die erste Eismaschine wurde von einer Amerikanerin 1843 patentiert. Nancy Johnson erfand eine handbetriebene Eismaschine, die im Grunde her ein Butterfass war, das von außen durch eine Schicht aus Eis und Salz gekühlt wurde.
1851 wurde diese Erfindung von dem Milchhändler Jacob Fussel aus Baltimore weiterentwickelt. Er schüttete überschüssige Milch in das Gerät und erfand dadurch das erste Milchspeiseeis. Er nahm die erste industrielle Eiscremeproduktion auf. Er wurde damit so erfolgreich, dass er bald mehrere Fabriken aufbauen konnte.
Den Durchbruch in der Geräteherstellung gelang allerdings Carl von Linde, der 1876 die Kältemaschine so weit entwickelte, dass der industriellen Massenproduktion von Speiseeises nichts mehr im Wege stand.
Flüssigeis
Einige Eishersteller verzichten auf die Frierung und verkaufen das Eis in flüssiger Form. Der Käufer gefriert das Produkt dann selbst im eigenen Gefrierschrank. In verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten ist diese Form des Verzehreises sehr günstig. Allerdings handelt es sich hier nur um Wassereis mit Geschmacksträgern und enthalten in der Regel weder Milch noch Yoghurt und haben eine feste und keine cremige Konsistenz.
Maschinengeräte
Zur Herstellung von Speiseeis im eigenen Haushalt werden verschiedene Geräte verkauft. Von der praktischen, kleinen Eismaschine für den privaten Haushalt bis zu den Großgeräten für Eisdielen und Eiscafes.
Mit den diversen Aromastoffe werden cremige Eisleckereien erstellt, wie man sie vom käuflichen Gebrauch her kennt. Erdbeereis, Zitroneneis, Sorbets – nach Vorliebe und Gerät.
Die Handhabung einer günstigen Eismaschine ist relativ einfach: der vorhandene Kühlakku wird der Maschine entnommen und für ca. 8 Stunden in den Froster gelegt und dann in die Maschine zurück eingefügt. Danach füllt man eine entsprechende Menge einer flüssigen Grundmasse in die Maschine. Je nach Geschmack und vorhandenen Grundzutaten.
Kleingeräte:
Vorteile:
– Preisgestaltung von günstig bis teuer
– Größe der Geräte und Gewicht
– Geräuschpegel relativ gut
Nachteile:
– Akku muss entnommen und vorgekühlt werden
– die Kühlleistung dieser relativ kleinen Kühlakkus ist nicht von langer Dauer.
– Das Eis ist teilweise auch nicht richtig gefroren.
– Die Menge des Eises ist für 4 Personen schon recht klein.

Größere Maschinen:
Eine andere Art von Geräten ist die Eismaschinen mit elektrischen Kühlaggregaten. Diese sind dem Kühlschrankaggregat nachempfunden. Es ist daher nicht nötig, einen Akku zu entnehmen und vorzukühlen, dies übernimmt das Gerät in eigenen Schritten.
Vorteil:
– sofort einsatzbereit
Nachteil:
– Preisgestaltung
– Lärmpegel relativ hoch
– Größe und Gewicht des Gerätes